
Amethyst
Der Name kommt aus dem Griechischen (amethystos) und bedeutet übersetzt: „nicht betrunken". Im Altertum glaubte man, dass das Tragen eines Amethysten vor Betrunkenheit schütze. Nach altgriechischer Sage soll die Göttin Diana eine junge Nymphe namens Amethyst vor den Augen von Bacchus, dem Gott des Weines, in Stein verwandelt haben. Als Bacchus Traubensaft über die Statue goss, gab er ihr so jene wunderschöne Farbe, die wir heute „Amethyst" nennen. Deshalb nennt man den Stein im Volksmund auch Bacchusstein. Er ist Symbol der Freundschaft, der Bescheidenheit und des Glaubens.
Blautopas
Mystisch gesehen ist der Stein kühlend und blutstillend. Sein Name leitet sich von seinem Fundort ab, einer Insel im Roten Meer, die früher „Topazos" hieß. Der Topas ist das Symbol für Glanz und Schönheit.
Granat
Die Leuchtkraft des Granates ist einzigartig. Schon Noah soll auf seiner Arche eine Laterne aus Granat besessen haben, die ihn sicher durch die Nacht brachte. Im Morgenland verehrte man ihn wegen seiner intensiv roten Farbe. Man nannte den Stein „das Blut aus dem Herzen der Erde". Der Granat hat eine sehr hohe Lichtbrechung und eine außergewöhnliche Brillanz.
Peridot
Im vorchristlichen Ägypten wurde der Peridot wegen seiner Farbe „Stein der Sonne" genannt. Die griechische Bezeichnung „peridona" bedeutet „Fülle". Die Römer ihrerseits nannten ihn aufgrund seiner Farbe den „Smaragd des Abends".
Rauchquarz
Farbgebende Bestandteile sind natürliche Gammastrahlen. Fundorte in Europa sind unter anderem im Sankt Gotthardmassiv in der Schweiz. Der von dort berühmteste Rauchquarz wird liebevoll „Großvater" genannt und wiegt 130kg. Der Rauchquarz gehört zur Gruppe der makrokristallinen Quarze, d.h. seine Kristalle sind mit bloßem Auge erkennbar.
Citrin
Dieser Stein ist nach seiner gelben Farbe benannt und gehört zu der Familie der Quarze. Der Citrin wurde im Mittelalter als Sonnenstein verehrt, der ewiges Leben schenken könne. Mit Facetten geschliffen kommt der Stein am besten zur Geltung.
Onyx
Der Onyx gehört schon seit der Antike zu den wichtigsten Schmucksteinen. Aber auch von Schamanen wurde er gerne als Heilstein eingesetzt. Glaubt man alten Legenden so wurden selbst Verletzungen mit Onyx geheilt. Deshalb trugen römische Kämpfer diesen Stein zum Schutze gerne bei sich, wenn sie ins Gefecht zogen.
Prasiolith
Der Name Prasiolith leitet sich aus dem Griechischen her und bedeutet soviel wie „Lauchgrün". In der Natur kommt natürlicher Prasiolith jedoch sehr selten vor. Die Steine, die heute auf dem Markt angeboten werden, sind Amethyste, die bei ca. 500°C gebrannt werden. Das Grün des Prasioliths ist sehr zart und erinnert an die Pflanzenwelt der Natur.
Lemonquarz
Der Name Lemonquarz leitet sich von seiner Zitronen- bzw. Lemonfarbe ab. Quarze bestimmter Qualitäten werden gebrannt, um diese frische und ansprechende Farbe zu erhalten. So kann man diesen wunderbaren Farbstein, der zu sämtlichen Modetrends passt, zu jeder Gelegenheit tragen.
Perlen
Gott Krishna war der erste, der eine Perle fand und sie seiner Tochter an deren Hochzeit überreichte. Seit diesem Zeitpunkt steht die Perle für Liebe, Reinheit und Unschuld. In der Hindukultur wurden Perlen mit dem Mond verbunden und islamische Traditionen messen der Perle sogar eine noch größere Bedeutung bei. Der Koran erzählt von Perlen als eine der großen Belohnungen des Paradieses. Das Juwel selbst gilt hier als Symbol der Vollkommenheit. Im Christentum steht die Perle als Symbol für Reinheit.
Brillant / Diamant
Der Diamant – vom Griechischen "adamantos", der Unbezwingbare – ist eine Modifikation des Elements Kohlenstoff und das härteste natürlich vorkommende Mineral. Er gilt als der König der Edelsteine. Diesen Umstand hat er seinem typischen Diamantglanz, seiner optischen Effekte, der Seltenheit und seiner hohen Härte zu verdanken. Nur weil die Härte der einzelnen Kristallflächen unterschiedlich ist, kann ein Diamant mittels eines weiteren Diamanten überhaupt geschliffen und zum Beispiel zu einem Brillanten verarbeitet werden. Das Gewicht des Diamanten wird traditionell in Karat angegeben, einer Einheit, die 0,2 Gramm entspricht. Bei der Qualitätsbewertung der facettierten Diamanten achtet man gezielt auf die vier „C"s: Farbe (coulor), Reinheit (clarity), Schliff (cut) und Gewicht (carat). Sie bestimmen systematisch und eindeutig den Wert eines Diamanten.