Firmengeschichte

Peter M. Scheurle und Oliver Scheurle

 

 

1903

Am 1. Mai 1903 wurde von dem damals 30jährigen Franz Scheurle die Silberwarenfabrik FRANZ SCHEURLE in Schwäbisch Gmünd gegründet. Hauptartikel war der durch die Pariser Weltausstellung in Mode gekommene Stock- und Schirmgriff, der in alle Welt exportiert wurde. Bilder

 

20er

In den 20er Jahren stellt Quinn das Produktionsprogramm auf Kleinsilber, wie z.B. Zigarettenetuis, Puderdosen und andere Geschenkartikel aus Silber um. Verstärkter Export rettet die Firma über die Inflationsjahre 1920/21. Nach dem unerwarteten Tod des Firmengründers Franz Scheurle im Jahre 1929 übernimmt dessen Sohn Gerhard Scheurle die Geschäftsleitung und begegnet den wirtschaftlich schwierigen 20er Jahren mit unternehmerischer Initiative: er verkauft nicht mehr über den Großhandel sondern direkt an die Fachjuweliere und baut das Auslandsgeschäft noch weiter aus. Bilder

 

40er

Nach dem zweiten Weltkrieg zählt das Unternehmen 50 Mitarbeiter. Der Rohstoff Silber ist knapp.  Bilder

 

50/60er

Die 50er Jahre im Zeichen des Wirtschaftswunders: weiterer Ausbau des Kleinsilber- und Geschenkartikel-Programms. Serviettenringe, Flaschen- und Gläserteller, Fingerhutbecher, Flaschenkorken, Schlüsselanhänger, Lippenstifthüllen, Pillendosen und Fotorahmen - alles in 925 Sterling Silber. Quinn entdeckt den Markt für Männerschmuck und bietet ein innovatives Programm an. Schnell wachsende Trends der 60er Jahre haben eines gemeinsam: Schmuck spielt als modisches Accessoire eine bedeutende Rolle. Die Firma Scheurle stellt sich auf diesen Trend ein: Ende der 60er Jahre wird die erste Damenschmuck-Kollektion aus Silber erfolgreich präsentiert.  Bilder

 

70/80er

1972 überträgt Gerhard Scheurle die Geschäftsleitung an seinen Sohn Franz F. Scheurle und an seinen Schwiegersohn Dr. Christoph Boden. Die neuen Inhaber konzentrieren sich noch stärker auf die Schmuckproduktion. Anfang der 70er Jahre kreieren Franz F. Scheurle und Dr. Christoph Boden die Marke Quinn und bauen die Damenschmuck-Kollektion weiter aus. Auf der ständigen Suche nach attraktiven Sortimentsergänzungen stößt Quinn auf Uhren aus 925 Sterling Silber und bereichert damit die Silber-Schmuckkollektion. Weihnachten 1974: Umzug in das neue Produktions- und Bürogebäude in die Gutenbergstraße. In den 80er Jahren erfolgt die Erweiterung des Sortiments durch die Edelmetalle Gold und Platin.  Bilder

 

90er

1990: Joint-Venture mit der reprivatisierten Dresdner Silber- und Metallveredelungs GmbH, die im Bereich Industriegalvanik und Edelmetallverarbeitung erfolgreich tätig ist. Unten ist das im Oktober 1996 in Dresden neu erstellte Firmengebäude und die Galvanikanlage abgebildet. Quinn trifft mit seiner Gelbgold- Kollektion "Skinline" den Zeitgeist der 90er Jahre und erhält 1997 den ersten Preis bei der EVA-Verleihung in der Kategorie "Lieblingsschmuck für alle Tage und jede Gelegenheit".  Bilder

 

2003

Quinn - einhundert Jahre jung. Heute zählt Quinn zu den großen Produzenten von Echtschmuck in Deutschland. Das Unternehmen zählt 110 Mitarbeiter, die Exportquote liegt bei 30%. Fachhandelstreue und freundlicher Kundenservice, modernste Produktionsmaschinen und bestes Know-How, klassisches sowie trendorientiertes Design und kompetente Mitarbeiter - all das steht heute für Quinn.  Bilder

 

2007

Quinn startet im Sommer mit einer Neuausrichtung des Unternehmens. Zum ersten mal in der Schmuckbranche werden auch Frauen der Zielgruppe 50+ direkt angesprochen. Schmuck bekommt den Bezug zu Gefühls-/Lebenswelten Beruf, Wellness, Shopping, Natur und Party. Quinn ist wieder Vorreiter in der Branche.